Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst in Trier
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OPENING 

21/20/19/18/17/16/15/14/13/12/11


OPENING 21 – SOMMERUNG
Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst TUFA Trier

opening 2021 sommerung

KLANGLINIE TRIER
Ausstellung Klangkunst

Samstag, 24. Juli bis Sonntag, 15. August 2021

*
Museum Simeonstift, Palais Walderdorf, Museum am Dom, Galerie Netzwerk, Tufa Trier,  Karl Marx Haus, KM9 Dein Kunstraum, Europäische Kunstakademie


PLATZ- KONZERT 
Musik in der Innenstadt Trier

24.Juli 2021

15 Musiker, Sprecher, Sänger und Instrumentalisten spielen Fragmente zeitgenössischer Musik

 

Eine Veranstaltung der Stadt Trier in Kooperation mit dem TUFA Trier e.V. und der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland Pfalz, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Kulturstiftung Trier, und inKooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst, der Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg Universität sowie dem Gutenberg- Lehrkolleg der Universität Mainz, der Stadtmuseum Simeonstift Trier, Stadtbücherei Trier, Museum am Dom, Galerie Netzwerk, Museum Karl-Marx-Haus in Trier, KM9 Dein Kunstraum, Europäische Kunstakademie
 




  

Das internationale Festival für aktuelle Klangkunst OPENING 21 verlegt in diesem Jahr aus gegebenem Anlass seine Spielzeit in den Sommer. Das ausgefallene Winterprogramm wird im Februar 2022 stattfinden.


Die Jahreszeit wie auch die pandemische Zeit verlangen ein verändertes Programm. So haben wir uns entschlossen ein sommerliches Festival mit zwei Schwerpunkten zu gestalten:

1. KLANGLINIE TRIER
     
Für drei Wochen zieht sich eine Klanglinie durch Trier: An acht Kulturstandorten entstehen Klangräume und Klanginstallationen. Hierzu wurde die Klasse Klangkunst-Komposition der Hochschule für Musik Mainz eingeladen: Studierende und Alumnis präsentieren zwölf für Trier entwickelte und adaptierte Arbeiten.
Betreut werden sie von Prof. Peter Kiefer, Prof. Stefan Fricke und Klgr. Andres Bosshard.
Die zu bespielenden Orte sind Innenräume, die den Anforderungen der Corona-Maßnahmen entsprechen.

"OPENING 21 - SOMMERUNG" zeigt künstlerische Interventionen an verschiedenen Orten in Trier, die auf die aktuelle Situation eingehen und die die Vermeidung von größeren Ansammlungen positiv umdeuten. Sie laden zu räumlich und zeitlich verteilten Klangerfahrungen ein.

Zum Beispiel: klingende Spiegel, die in einer Audioinstallation die Resonanz eines Raumes ausloten; hängende Schallplattenspieler, die nicht die in Vinyl eingravierten Rillen in Klang umwandeln, sondern Farben in Klänge übersetzen. In einer Kooperation mit Künstlern in Myanmar erklingen Sounds der aktuellen Proteste, die durch Lärmen auf Küchengeräten erzeugt werden. Ergänzt wird diese Arbeit durch eine Collage der Klänge aus aller Welt zu dem akustischen Phänomen des „Cacerolazo“ (Lärmprotest). Philosophisch-soziale Themen verbinden sich im Karl-Marx-Haus zu einer ästhetisch-akustischen Szene. Weitere Installationen thematisieren spezifische Raumaspekte Trierer Kulturstandorte mit audiovisuellen Mitteln. So entsteht eine spannende "Hörmeile" von Orten in der Innenstadt, die zu einem  abwechslungsreichen Klangspaziergang einlädt.

Das Klangkunst-Projekt wurde vom Gutenberg Lehrkolleg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als innovatives Lehrprojekt ausgezeichnet.



Klangkünstler:

Juan Bermudez – Kolumbien
Meike Borchers*
– Mainz, a.G.
Christopher Dahm
– Mainz
Ketevan Dolnikova-Hahn
– Frankfurt/Main
Stefan g. Fricke
– Frankfurt/Main
Nicola Hein
– Berlin, New York
Danbi Jeung
– Südkorea
Wingel Perez Mendoza
– Mexiko
Anahita Ghasemi Nasab
– Iran
Hyunju Oh
– Südkorea
Joshua Weitzel
- Kassel

* Meisterschülerin Prof. Dieter Kiessling, KHM Mainz

 



2. PLATZ - KONZERT

Ein Konzert auf einem Platz oder ein „geplatztes“ Konzert? ...
Anstelle eines aufeinander folgenden Konzertprogramms verwandeln wir dieses in eine vielfach simultane „Straßenmusik“auf den Plätzen der Innenstadt. 14 Musiker, Sprecher, Sänger und Instrumentalisten spielen Fragmente zeitgenössischer Musik in kurzen Duo-Akten nach einem Zeitplan an wechselnden Orten . Zusätzlich werden solistische Werke integriert.

Die Idee von PLATZ-KONZERT will, dass diese kurzen Stücke bereits enden, sobald sich eine "größere Menschenmenge" angesammelt hat. Damit bleibt offen wie lange ein Spielakt dauert.
Die Stadt wird so zum Spielort permanenter Überraschungen für ein ahnungsloses, zufälliges Publikum wie auch für bewußt und gezielt kommenden Openingbesucher.
Die Zeittakte und Spielorte, die erklingenden Werke und deren Komponisten wie auch die Akteure des PLATZ-KONZERT werden in einem Flyer präsentiert.

Am Samstag, den 24. Juli findet Platz-Konzert in 3 Zeitblöcken von 1,5 Stunden statt. Innerhalb dieser Zeit-Blöcke werden im engen Zeittakt einzelne Duo- wie Solostücke zeitgenössischer Musik aufgeführt. Die exakten Zeiten, sowie die gespielten Werke werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 
Mitwirkende:

Salome Kammer
- Stimme + Gesang
Achim Seyler
- Schlagwerk
Katharina Bihler
- Stimme + Gesang
Stefan Scheib
- Kontrabass
Martin Lindsay
- Stimme + Gesang
Heni H. Kim
- Klarinette
Eva Zöllner
- Akkordeoen
Frauke Aulbert
- Stimme + Gesang
Marc Boukouya
- Posaune
Alwynne Pritchard
- Stimme + Gesang
Sivia Sauer
- Stimme + Gesang
Wolfgang Schliemann
- Schlagwerk
Irene Kurka
- Stimme + Gesang
Pia Marei Hauser
- Querflöte
Germaine Sijstermans
- Bassklarinette
Marcus Kaiser
- Violoncello


 
Künstlerische Leitung:
Thomas Rath
und Bernd Bleffert




Allgemeine Infos
KLASSE KLANGKUNST-KOMPOSITION DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK MAINZ

Die Hochschule für Musik Mainz an der Johannes-Gutenberg-Universität bietet als einzige Musikhochschule in Deutschland einen Master-Studiengang für Klangkunst-Komposition an. Er richtet sich gleichermaßen an Musiker*innen wie Künstler*innen und ist seit 2019 auch als Studium im dritten Studienabschnitt für Meisterschüler möglich.

Der Studiengang basiert auf den neuesten Entwicklungen eines intermediären Musik- und Kunstverständnisses und verbindet Strömungen der Neuen Musik, der elektroakustischen Komposition, der installativen Klangkunst, der audiovisuellen Kunst und der Radiokunst und der Ars Acustica zu einer thematischen Einheit. Auf höchstem künstlerischen Niveau werden kompositorische Ansätze mit verräumlichenden und intermediären Gestaltungsstrategien erforscht und weiterentwickelt.

Den Studiengang leitet Univ.-Prof. Peter Kiefer, aktuell unterrichten auch Prof. Stefan Fricke, Andres Bosshard und Prof. Dr. Salomé Voegelin. Gastprofessoren waren bisher u.a. Prof. Bernhard Leitner, Prof. Miya Masaoka, Prof. Dr. Florian Dombois, Prof. Alvin Curran, Anke Eckardt  und Kaspar König.

Studierende dieses Studiengangs gewannen zahlreiche Preise: Operare Berlin 2010, Sound of E-Motion RWTH Aachen 2011, CrelleTon Berlin, Kalkhoff-Rose Stipendium, Rotary Kulturförderpreis, Künstlerstipendium New York des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, zahlreiche Residencies u.a. Künstlerdorf Schöppingen, tokio wonder site sowie Sapporo und hatten Ausstellungsbeteiligungen u. a. im Kommunikationsmuseum Frankfurt und auf der Art Basel. Der Klang-Lichtraum resonate wurde beim Festival luminale in Frankfurt am Main und anschließend im Kubus des ZKM Karlsruhe bei der Ausstellung Sound Art gezeigt. Die Klangkünstler*innen der Musikhochschule Mainz waren bereits bei OPENING 2014 in der TUFA mit zehn Arbeiten vertreten.

https://soundart.uni-mainz.de/












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