Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst in Trier

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OPENING 

17/16/15/14/13/12/11


OPENING
17   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

opening 2017

Freitag 10. - Sonntag 12. Februar 2017 TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier

Mit vielen Überraschungen, Neuigkeiten, 5 Uraufführungen und ungewöhnlichen „Paarungen“ präsentiert Opening 17 an 3 Tagen und 3 Spielorten ein facettenreiches wie intensives Programm.
In 10 Konzerten spielen: Das JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar, ein britisches Vokal-Duo mit Martin Lindsay und Linda Hirst,  das deutsch-polnische  Cembalo-Duo mit Aleksandra und Alexander Grychtolik, die 2 chinesischen Harfenspielerinnen Chu-Heng Liao und Wei-Ching Tseng, die niederländische Mezzosopranistin Truike van der Poel gemeinsam mit der japanischen Schlagzeugerin Rie Watanabe, und dem Kölner Schlagzeuger Dirk Rothbrust, das 10-köpfiges Ensemble aus Berlin „work in progress“, der australische Klarinettist Richard Haynes, ein deutsch-deutsch-mongolisches Trio mit dem Trommler Joss Turnbull, dem Klangkünstler Bernd Bleffert und dem  Pferdekopfgeige spielenden und singenden Naranbaatar Purevdorj, das Weimarer Ensemble für Intuitive Musik EFIM und die japanische Pianistin Satoko Inue.

Eröffnet wird das Festival mit der  Klangkunstausstellung Open-Expo im 2. OG der TUFA mit Arbeiten von Klaus Maßem und Bernd Bleffert.

3 Extra-Projekte mit dem JugendEnsembleNeueMusik, dem Cembalo-Duo: Aleksandra und Alexander Grychtolik sowie dem Obertonsänger Naranbaatar Purevdorj finden im Rahmen „Opening für Schüler“ statt.
Wir freuen uns auf reges und vielseitiges Wahr-Nehmen!

Bernd Bleffert und Thomas Rath künstlerische Leitung


Eine Veranstaltung der TUFA und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland Pfalz, der Nikolaus-Koch-Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Kulturstiftung Trier, Lottostiftung Rheinland-Pfalz, des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz ,des Deutschen Musikrates - Zeitgenössische Musik, der Trier-Weimar-Gesellschaft und in Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.




Programmübersicht:

Freitag | 10. Februar | 18:00 Uhr  TUFA  2. OG
ERÖFFNUNG DER KLANGKUNSTAUSSTELLUNG OPEN-EXPO

Freitag | 10. Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal
COMING TOGETHER …beherzt! 
JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar
spielt Werke von Frederic Rzewski, Henry Purcell, John Cage,
Anonymus/Thomas Preston und Markus Radke
   
Freitag | 10. Februar | 20:30 Uhr | TUFA kl. Saal oder Viehmarktthermen
KOMMENDE ZEITEN ...geschöpftes Spiel
Karlheinz Stockhausen: Für Kommende Zeiten
Ensemble für Intuitive Musik / Weimar

Freitag | 10. Februar | 22:00 Uhr | TUFA 1. OG
GOLDBERGE ...tastenweise
Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik / Cembalo Duo
spielen J. S. Bach, Yuji Itoh und Hui Yeong
   



Samstag | 11. Februar | 18:00 Uhr | TUFA  Großer Saal
        
FREUDEN ...mit vollen Händen
Chu-Heng Liao (Harfe) und Wei-Ching Tseng (Harfe) spielen:
Karlheinz Stockhausen: Freude / für „ 2 Harfen“ aus dem Zyklus Klang ( 2. Stunde )

Samstag | 11. Februar | 19:30 Uhr | AMG (Atrium des Angela Merici Gymnasium)
WIDERSTÄNDE ...voller Wärme
Gerhard Stäbler, Kunsu Shim, Guzmán Calzada und Sofia Sheps mit Truike van der Poel, Dirk Rothbrust, Rie Watanabe, Kunsu Shim Gerhard Stäbler, Guzmán Calzada und Sofia Sheps

Samstag | 11. Februar | 21:00 Uhr | TUFA  Großer Saal
TENDENZEN …aufgespürt
Konzertprojekt von "work in progress – Berlin"
Aspekte japanischer Gegenwartsmusik mit Stücken von:
Joji Yuasa, Toru Takemitsu, Haroyuki Suzuki und Tomoko Fukui 

Samstag | 11. Februar | 22:30 Uhr | TUFA 1.OG

ANSPRACHEN...nicht aus der Luft gegriffen
Richard Haynes - Klarinette SOLO mit Stücken von:
Robin Hoffmann, Timothy McCormack, Nemanja Radivojevic, Michael Norris




Sonntag | 12. Februar | 16:00 Uhr | TUFA 1. OG
3 HIMMELSRICHTUNGEN ...vereint
Versuch einer Nichtannäherung von Joss Turnbull, Bernd Bleffert und Naranbaatar Purevdorj

Sonntag | 12. Februar | 18:00 Uhr | TUFA  Großer Saal
BELCANTI ...aus voller Brust
Linda Hirst / Sopran + Martin Lindsay / Bariton
mit Werken von John Cage, Giacinto Scelsi Vinko Globukar und Evelyn Ficarra

Sonntag | 12. Februar | 20:00 Uhr | Museum am Dom
ZEITDEHNUNGEN ...verliert sich hier nur ein Ton irgendwo unbemerkt ….
Morton Feldman "for Bunita Marcus" mit Satoko Inoue




Programm:


Freitag | 10.Februar | 18:00 Uhr TUFA 2.OG

ERÖFFNUNG DER KLANGKUNSTAUSSTELLUNG OPEN-EXPO



Freitag | 10.Februar | 19:00 Uhr | TUFA Großer Saal

COMING TOGETHER  …beherzt!
JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar



Frederic Rzewski:(A Life) (1992)
Henry Purcell: Fantasia Upon One Note (1680)
John Cage:Trio (1936) Schlagzeuger
Markus Radke: a common tone (2015)
Anonymus/Thomas Preston: Uppon La Mi Re (16. Jh.)
Frederic Rzewski: People United Will Never Be Defeated (1975)
Frederic Rzewski: Coming Together (1971) Tutti

Die Auseinandersetzung mit repräsentativen oder stilbildenden Werken  zeitgenössischer Musik ist das Herzensanliegen dieses Jugend-Ensembles für Neue Musik unter der Leitung von Walter Reiter. Eine einmalige Chance einer tiefgehenden, weit über eine bloße Vermittlungsidee hinausgehenden Begegnung mit Musik unserer Zeit, vermittelt durch engagierte, hoch talentierte junge Musiker, die Ihre Passion in der zeitgenössischen wie klassischen Musik gefunden haben! Ein Stück von Frederic Rzewski ist hierbei gleichsam programmatisch: Coming Together!



Freitag | 10.Februar | 20:30 Uhr | TUFA kl. Saal oder Viehmarktthermen

KOMMENDE ZEITEN ...geschöpftes Spiel

Karlheinz Stockhausen: Für Kommende Zeiten



Ensemble für Intuitive Musik / Weimar
Daniel Hoffmann – Trompete/Flügelhorn
Hans Tutschku (Boston) – Live-Elektron
Michael von Hintzenstern – Klavier/Harmonium
Matthias von Hintzenstern – Cello

Der Interpretation von Karlheinz Stockhausens Intuitiver Musik widmet sich das Ensemble für Intuitive Musik Weimar, EFIM schon seit1980. Mit seinen Zyklen AUS DEN SIEBEN TAGEN und FÜR KOMMENDE ZEITEN schwebte Strockhausen eine Musik vor, die aus der geistigen Einstimmung der Spieler durch kurze Texte im Moment der Aufführung entsteht. Sein Ziel war es, durch die verschiedenen Texte verschiedene Archetypen musikalischer Prozesse zu entdecken, von denen jeder zu ganz eigenen musikalischen Geschehnissen führen kann. Das Ensemble hat in zwei Arbeitsphasen mit Karlheinz Stockhausen selbst intensiv an der Umsetzung dieser Textkompositionen gearbeitet und diese vielfach rund um die Welt aufgeführt.



Freitag | 10.Februar | 22:00 Uhr | TUFA  1. OG

GOLDBERGE ...tastenweise
Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik / Cembalo Duo



J. S. Bach - Aria aus den „Goldberg-Variationen“, BWV 988
Yuji Itoh - Neues Stück UA ...Auftragswerk Opening
14 Canons über die ersten acht Fundamentalnoten der Aria der „Goldberg-Variationen“, BWV 1087
Hui Yeon - Neues Stück UA ...Auftragswerk Opening
Johann Sebastian Bach - Aria aus den „Goldberg-Variationen“

Aleksandra und Alexander Grychtolik spielen auf ihren klangschönen historischen Cembali ein Konzert mit Musik von Johann Sebastian Bach und Auftragskompositionen des Festivals.  Bachs „Goldberg-Variationen“ sind sowohl stimmungsvolle „Nachtmusik“ für den schlaflosen Grafen Hermann Carl von Keyserling, als auch Ausdruck kontrapunktischer Gelehrsamkeit. Die farbenreichen, erst in den 1970er Jahren in Paris entdeckten „Vierzehn Canons“ über die ersten acht Fundamentalnoten der Aria aus den „Goldberg-Variationen“ sind gewissermaßen die „kleine Schwester“ des berühmten Zyklus. Die zeitgenössischen Stücke der Koreanerin  Hui Yeon Bang und des Japaners Yuji Itoh spiegeln Klarheit, Schlichtheit, Strenge wie Schönheit der atmenden koreanischen und japanischen Seele wider.



Samstag | 11.Februar | 18:00 Uhr | TUFA  Großer Saal        

FREUDEN ...mit vollen Händen
Karlheinz Stockhausen:
Freude / für „ 2 Harfen“ aus dem Zyklus Klang ( 2. Stunde )



Chu-Heng Liao | Harfe und Wei-Ching Tseng | Harfe

„Klang – Die 24 Stunden des Tages“ ist der letzte Werkzyklus von Karlheinz Stockhausen und „Freude“ für 2 Harfenspielerinnen darin die 2. Stunde. Während  Chu-Heng Liao und Wei-Ching Tseng ihre Instrumente verschieden gestimmt zu einer einzigen chromatischen Harfe mit unglaublicher Präzision zupfen, pflücken, streichen, schlagen, zwicken, reiben, streifen, stoßen, klopfen, jubilieren, singen sie auch passagenweise alternierend und zusammen den 24-zeiligen Hymnus: Veni Creator Spiritus. Dieser steht im Zusammenhang mit den 24 Stunden des Tages, „so dass die ›Zweite Stunde‹ von Klang wie ein voller Tag in einer Stunde des Tages ist.“ Freude war die Grundstimmung Karlheinz Stockhausens beim Komponieren dieses meisterlichen Werkes - „beflügelte“ Freude erlebt man beim Klang und Anblick dieser genialen Harfenspielerinnen!



Samstag | 11.Februar | 19:30 Uhr | AMG ( Atrium des Angela Merici Gymnasium)

WIDERSTÄNDE ...voller Wärme
Gerhard Stäbler: O Muro für Sopran, 2 Schlagzeuger, Eisblöcke und Tonband
Kunsu Shim: MUTTER.VATER
Guzmán Calzada und Sofia Sheps: Winterpiece



Truike van der Poel – Mezzosporan
Dirk Rothbrust - Schlagzeug
Rie Watanabe - Schlagzeug  
Kunsu Shim - Performance
Gerhard Stäbler- Performance
Guzmán Calzada - Performance
Sofia Sheps - Performance

„O Muro“ für eine Sängerin, 2 Schlagzeuger sowie tropfende Eisblöcke von Gerhard Stäbler bedarf sensibler Abstimmung unter den Musikern, und ist bar jeglicher Effekte,kahl und dennoch voller Wärme und Energie zum Widerstand, die allein aus der inneren Kraft der Spieler resultiert. Nicht nur die Interpreten, auch die Zuhörer müssen sich darauf einstellen! „...und als die Erde, die den Traum und den Kristall nährte, sich erschöpft dem Feuer der Sonne und der Wüste ergab und die Bewegungen des Lebens allmählich abnahmen und der Schatten der Menschen... diesen aschfarbenen Ton erwarb, den wir jetzt angenommen haben, da begann die Mauer zu wachsen...“ aus dem gleichnamigen Text: „O Muro“ von Piedro Tierra

Kunsu Shims Performance „MUTTER.VATER“ handelt von Gegensätzlichkeiten, die sich vom unabdingbar notwendigen Zusammensein hinaus zum Zusammenwirken, Sich-Ergänzen und Sich-Öffnen zu unbekannten Formen von Gemeinsamkeiten verändern. Sie stellt damit Fragen, was ich und du sind. Sie ist eine Hommage und Erinnerung an ein Paar, dem es unmöglich ist, sich zu verstehen, und dennoch versucht bis ans Ende des Lebens zusammenzuleben.

„Winterpiece“ ist das Ergebnis einer kollektiven Komposition der Gruppe  „7 Hermanos“ mit Guzmán Calzada und Sofia Sheps aus Uruguay.



                                                                                           
Samstag | 11.Februar | 21:00 Uhr | TUFA  Großer Saal

TENDENZEN … aufgespürt
Konzertprojekt von "work in progress – Berlin"
Aspekte japanischer Gegenwartsmusik



Joji Yuasa A Winter Day – Homage to Basho –
Tomoko Fukui doublet + 1 (EA)
Hiroyuki Yamamoto Contour-ism VI (EA)
Joji Yuasa Horn Locus (EA)
Toru Takemitsu Rain Spell

„work in progress“ – das profilierte, Berliner Ensemble für Gegenwartsmusik unter der Leitung von Gerhardt Müller-Goldboom, widmet sich dem Aufspüren wesentlicher Tendenzen und zukunftsweisender Strömungen gegenwärtiger Musik. Das Programm ist der facettenreichen Vielfalt aktueller Musik Japans gewidmet, wie zB. „Winter Day – Hommage à Basho“, ein akustisches Denkmal für den großen Haiku-Dichter, vom Altmeister Joji Yuasa  oder „Munari by Munari“ von dem nicht minder bedeutenden Toru Takemitsu  oder neue Stücke von Tomoko Fukui und Haroyuki Suzuki, Komponisten der jüngeren Generation.



Samstag | 11.Februar | 22:30 Uhr | TUFA 1.OG

ANSPRACHEN...nicht aus der Luft gegriffen
Richard Haynes - Klarinette SOLO



Robin Hoffmann - Ansprache
Timothy McCormack - panic around death
Nemanja Radivojevic - Neues Werk UA
Michael Norris -  De corporis fabrica 

Rückkopplungen zwischen Konzert und Performance sind in diesem Event des in der Schweiz beheimateten australischen Klarinettisten und Performers Richard Haynes mit dem ganzen Leib zu spüren. Mit Körper, Stimme, Klarinetten, Elektronik, Bild und ausgesuchten Schlagflächen lotet er faszinierende Klanglandschaften aus, die ihren Ursprung im Körper haben und eng mit der Körperlichkeit der Performance-Situation verbunden sind. Haynes untersucht neueste Strömungen performativer Künste mittels Kompositionen von Robin Hoffmann, Timothy McCormack, Michael Norris und Nemanja Radivojevic und lädt das Publikum auf eine Reise ein, die keineswegs auf der Hautoberfläche verweilt, sondern tief zu den geheimnisvollsten Regionen des Körpers hinein dringt .



Sonntag | 12.Februar | 16:00 Uhr | TUFA 1. OG 

3 HIMMELSRICHTUNGEN ...vereint
Versuch einer Nichtannäherung



Joss Turnbull, Perkussion
Bernd Bleffert, Klangobjekte und Installation
Naranbaatar Purevdorj, mongolischer Ober- und Untertongesang, Pferdekopfgeige

Ist es möglich die bewussten und unbewussten musikkulturellen Prägungen dreier Musiker aus „3 Himmelsrichtungen“ mit voller Klarheit ihrer Differenz nebeneinander hörbar zu machen ohne sich in einer angleichenden „Weltmusik“ zu verlieren und die eigene Position aufzugeben? Der Versuch einer „Nichtannäherung“ in einem Improvisationskonzert mit Bernd Bleffert / Klangobjekte + -installation,  Naranbaatar Purevdorj / mongolischer Ober- und Untertongesang und Pferdekopfgeige, Joss Turnbull / arabische Perkussion.



Sonntag | 12.Februar | 18:00 Uhr | TUFA  Großer Saal

BELCANTI ...aus voller Brust
Linda Hirst / Sopran + Martin Lindsay / Bariton



John Cage: Sonnekus
Giacinto Scelsi: Canti del Capricorno
Giacinto Scelsi: Wo-Ma
Vinko Globukar: Corporel
Evelyn Ficarra: The Empress' Feet.

Der bereits mehrfach im Openingfestival aufgetretene britische Bariton Martin Lindsay singt diesmal in Begleitung der renommierten britischen Mezzosopranistin Linda Hirst ein Programm reiner Vokalmusik . Linda Hirst gehört weltweit zu den wichtigsten Figuren zeitgenössischer Musik der letzten 40 Jahre. Umrahmt von den 9 kurzen Lieder des  'Sonnekus²' von John Cage, werden 2 Stücke von Giacinto Scelsi 'Wo-ma' und 'Canti del Capricorno' sowie 'Corporel' von Vinko Globukar und das Musiktheaterstück 'The Empress' Feet', das die britische Komponistin Evelyn Ficarra für Linda Hirst geschrieben hat!



Sonntag | 12.Februar | 20:00 Uhr | Museum am Dom

ZEITDEHNUNGEN ...verliert sich hier nur ein Ton irgendwo unbemerkt ….  
Morton Feldman "for Bunita Marcus"



Satoko Inoue: Klavier

"For Bunita Marcus" entstand 1985 und Feldman äußerte sich dazu: „Das Stück, das ich Bunita Marcus gewidmet habe, [...] hat mit dem Tod meiner Mutter und mit dem Gedanken eines langsamen Todes zu tun. Ich wollte einfach nicht, dass das Stück stirbt. Ich habe dies also kompositorisch genutzt, um es am Leben zu halten, wie einen unheilbaren Patienten, so lange wie möglich."
Kein lautes Aufbäumen, nicht die letzten zornigen Regungen des Sterbenden sind es, die Feldman hier darstellt, sondern das langsam dahin tröpfelnde Verdämmern, schon fern der Realität. Über große Zeiträume gestreckt, mit immer wieder zart pochenden Motiven, die sich zu verlieren drohen, operiert Feldman hier und Satoko Inoue, einer der bedeutendsten Pianisten Japans für zeitgenössische Musik dehnt diese letzte Zeit noch einmal aus, reizt das Jetzt an seine Grenze. Verliert sich hier nur ein Ton irgendwo unbemerkt im Niemandsland, ist das Stück verloren....."






   
OPEN-EXPO:


Freitag | 10. Februar – 3. März | TUFA 2.OG | Vernissage 18:00 Uhr

OPEN-EXPO  Klangkunstausstellung




Klaus Maßem thematisiert in seinen Zeichnungen den Menschen vom Individuum bis zur komplexen, vernetzten Masse und setzt sich zeichnerisch u. a. mit Grenzen der Wahrnehmung und deren Verschiebung auseinander, medienübergreifend. Seine Videoarbeiten sind konsequente Weiterführungen seiner zeichnerischen Position.

In seinen klangkünstlerischen Arbeiten beschäftigt sich Bernd Bleffert mit Bewegung als Quelle von Klangbildung wie mit Prozessen der Verschiebung und des Zufälligen. Aus verwandten Positionen stehen sich in der Ausstellung Klang und Zeichnung, Installation und Video gegenüber.

So thematisiert Maßem beispielsweise in seinen Tuschezeichnungen „Entropien“
bildnerisch und philosophisch Ordnung und Chaos.

Mit der Installation „102 moments of movement“ versucht Bleffert Form, Ruhe und Stille in Bewegung und Klang aufzulösen um gleichzeitig wieder zu dieser zurückzufinden.



Finissage:

Freitag | 3. März 18:00 Uhr | TUFA 2.OG

102 MOMENTS OF MOVEMENT



Annick Pütz und Bernd Bleffert: Installation für eine Tänzerin und einen Performer

Dieter Heimböckel: ..nicht ganz zufällige Betrachtungen über den Zufall" !
Institut für deutsche Sprache, Literatur und für Interkulturalität, Université du Luxembourg

Moderation: Thomas Rath



Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 14  - 22:00 Uhr  /  Samstag und Sonntag 11 – 17:00 Uhr






 
OPENING 17  für Schüler:



Konzert-Workshop I :  für Schüler der Mittelstufe

Freitag | 10. Februar | 10:00Uhr | Tufa 1.OG
      Anmeldung erforderlich!

GOLDBERGE ...tastenweise Cembalo!




Cembalo-Duo: Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik
In einem Konzertworkshop führen Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik
Schüler der Klassen 5-8 in die barocke Variationskunst der Goldbergvariationen von Johann Sebastian Bach ein. Wie aber klingen dagegen zwei neue Auftragswerke des Openingfestivals für 2 Cembali  von Yuji Itoh (Japan) und Hui Yeon Bang (Korea)?




Konzert-Workshop II :  für Schüler der Oberstufe

Freitag | 10. Februar | 12:00Uhr | TUFA Großer Saal  Anmeldung erforderlich!

COMING TOGETHER …beherzt!




Das JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz und Saarland unter der Leitung von Walter Reiter hält eine Musikstunde  für Schüler der Oberstufe. Das Stück von Frederic Rzewski: Coming Together ist gleichzeitig Programm der jungen Musiker: eine Brücke schlagen von Alter zu Neuer Musik  wie auch von alter zu junger Generation. Ein Konzert von Schülern für Schüler! Wer könnte dies besser bewerkstelligen als junge engagierte Schüler, hochtalentierte Musiker, die Ihre Passion in der zeitgenössischen wie klassischen Musik gefunden haben.



Konzert-Workshop III:  für Schüler der Unterstufe

Montag | 13. Februar | 8:30 Uhr (Schule)       Anmeldung erforderlich!

STEPPENKLANG …welch eine Stimme!



Naranbaatar Purevdorj nimmt Schüler der Grundschule Klassen 1 – 4.mit auf eine musikalische Reise in die Steppe der mongolischen Nomaden. Dort aufgewachsen bereist er inzwischen die ganze Welt und erzählt singend mit Unter-  wie Obertönen und auf seiner 2-seitigen Pferdekopfgeige spielend das karge, aber schöne Leben seines Volkes und der ihm anvertrauten Tiere in der endlosen Weite dieser grasbewachsenen Landschaft Asiens.






OPENING-Eintrittspreise:

Festivalpass (alle Veranstaltungen):
32 € / 48 €

Einzelveranstaltungen:
 7 € / 11 €

Tageskarte : Freitag oder Samstag (jeweils 3 bzw. 4 Veranstaltungen)

18 € / 26 €
Workshop : 4 € pro Schüler

Kartenvorverkauf:

bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen und www.Ticket-regional.de



Festivalort und Kontakt:

TUFA Trier e.V.
Wechselstr. 4-6,
54290 Trier

Telefon: 0651-718 2412
e-mail: info@tufa-trier.de

www.tufa-trier.de     
http://opening-festival.de/
Facebook: Opening17 Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst


 



















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